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Mokka-Milch-Eisbar: Ostberliner Café kehrt zurück

Die Mokka-Milch-Eisbar kehrt in ihre ursprünglichen Räumlichkeiten in der Berliner Karl-Marx-Allee zurück. Nach mehr als drei Jahrzehnten Abstinenz haben sich neue Pächter gefunden, die dem Traditionsobjekt, das zuletzt leerstand, neues Leben einhauchen wollen. Ab April sollen hier neben dem regulären Gastronomiebetrieb auch kleinere Events stattfinden können.

Im vergangenen Oktober waren die letzten Renovierungsarbeiten am Gebäude, das zuvor sechs Jahre leer gestanden hatte, beendet worden. Zuvor war hier bis 2019 das Restaurant Alberts mit dem darunter liegenden Nachtclub A-Lounge untergebracht. Im unteren Hauptteil des Cafés können fortan 90 bis 100 Leute Platz finden. Geplant sind auch ein Außenbetrieb und ein Partykeller, in dem man unterschiedliche Event-Formate anbieten könnte, so Betreiber Alexander Neumann.

Wirtschaftlich ist der Betrieb eine Herausforderung: Der Mietpreis für Ladenflächen in Top-Lagen wie dem Alexanderplatz kann bis zu 190 Euro pro Quadratmeter betragen. Neben der Mokka-Milch-Eisbar wird im Frühjahr 2026 auch das Kino International nach zweijähriger Sanierung den Betrieb wiederaufnehmen. Auch das Haus der Statistik soll 2027 als Modellprojekt wieder geöffnet werden. Damit könnte dem randständigen Verbindungsstück zwischen Alexanderplatz und Strausberger Platz neues Leben eingehaucht werden.

Die Mokka-Milch-Eisbar wurde in den frühen Sechzigern vom Architekten Walter Franek im Zuge eines umfassenden Bauprojekts entworfen, zu dem auch das Kino International und das Café Moskau gehören. Die Gebäude sollten einen architektonischen Akzent in der einheitlichen sozialistischen Baukultur der Karl-Marx-Allee setzen. Die „Mokke”, über die auch ein Song geschrieben wurde, war besonders in den Achtzigern ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche, als hier auch Disko-Nächte veranstaltet wurden.

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